Ich persönlich bin der Meinung, selber zu experimentieren, ist ein wichtiges Werkzeug um sich besser kennen zu lernen und herauszufinden was für einen funktioniert und was nicht. Die Welt ändert sich, man übernimmt selber Verantwortung für seine Gesundheit und legt diese nicht länger kritiklos in die Hände der Mediziner. Technik und das Internet ermöglichen es uns relativ einfach und kostengünstig grundlegende Gesundheitsdaten selber zu erfassen. Ein Blutzuckermessgerät und ein paar Messstreifen kosten nicht die Welt. Wer ein SmartPhone hat kann zusätzlich noch auf eine ganze Palette an „Health Tracking Apps“ zugreifen, von denen die meisten entweder überhaupt kostenlos sind oder maximal 10€ kosten.

Alle Artikel des 30 Tage Ketose Experiment

Diese Serie ist in mehrer Artikel aufgeteilt

Was wollte ich wissen?

Ich weiß, dass ich seit einem Stress/ Burn-out Ereignis vor 2 Jahren deutlich anders auf die verschiedenen Makronährstoffe reagiere, als ich es davor getan habe. Aus früheren Messungen wusste ich, dass ich einen relativ hohen nüchtern Blutzucker habe und dass es mir schwer fällt Ketonwerte über 0,5 mmol/l zu errechen.

Ich wollte durch dieses Experiment meine Kohlenhydrat- und Proteintoleranzgrenze herausfinden um dann in Zukunft meine Nährstoffzusammensetzung entsprechend wählen zu können. Außerdem habe ich mir dadurch Rückschlüsse auf Marker wie Insulinresistenz bzw. Insulinsensitivität erhofft.

Welche Werkzeuge habe ich verwendet?

Ketone/ Blutzucker

Freestyle Precision von Abbott

Schlaf

BASIS Watch – Dauer und Qualität (in 2015 ausgetauscht durch die Fit Bit Charge HR die auch in Deutschland und Österreich direkt erhältlich ist)

Activity

BASIS Watch

Trainings Protokoll

Runtastic

Move Tracker

Stress

HRV Messung über iPhone App „Stress Check“ von Azumio

iPhone App „CNS Tap Test

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Ergebnisse

Ketose

Nach den ersten beiden Wochen, mit ausgezeichneten Ketosewerten und auch Blutzuckerwerten, bricht das Ganze plötzlich ein und ich bin auf 0,3 mmol/l unten. Für mich erst unerklärlich, da ich nichts an der Ernährung oder an meinem sonstigen Tagesablauf geändert habe. Dann stolpere ich just über einen Artikel von Adel Moussa „Creatine: Benefits Accumulate – Now it Prevents NAFLD | Reduced TG Production, Increased Efflux & Oxidation“ und „Creatine Loading Induces Reductions in Cortisol Levels at Rest & Post Workout, As Well As Improvements in Glucose Managament in Swimmers During High Intensity Training“

Kreatin verbessert signifikant Insulinsensitivität, Blutzucker und Cortisol (Stresshormon). Was das mit mir zu tun hat? Ich habe ca. 5 Wochen bevor ich mit dem Experiment begonnen habe, mit Kreatin-Supplementierung begonnen. Nur ist uns das Kreatin etwa eine Woche nach Beginn des Ketoseexperiments ausgegangen. Könnte das Kreatin mir geholfen haben meinen Blutzucker und somit auch die Produktion von Ketonen zu regulieren? Es ist bis jetzt die einzige Erklärung, die für mich Sinn macht.

Heute: Ich bin wieder in Ketose! Nehme seit 3 Wochen Kreatin und ich habe seit etwa 3 Tagen wieder in sinnvolle Werte (0,8 – 1,8 mmol/l)

graphik_glucoseundketone_resumee

Schlaf und Stress

Stress

Was sich ganz deutlich auf die HRV auswirkt ist ein Infekt und intensives Training (Sport). Direkt nach dem Tough Mudder war mein physiologischer Stress bei 75% und am Abend immer noch auf 40%. Erst am Mittwoch, also drei Tage nach dem Event war ich wieder auf einem normalen Stresslevel von 13%. Eigentlich wollten wir am Dienstag ein Gewichtstraining einlegen, haben das aber auf Grund des immer noch recht hohen physiologischen Stresses auf Mittwoch verschoben.

Bild: Grippaler Infekt

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Bild: nach dem Tough Mudder

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Julia Tulipan ist Biologin (Mag.) und Personal Fitness and Health Trainer (Dipl.) und schreibt für verschiedene Online-Magazine und für ihr eigenes Blog paleolowcarb.de vor allem zu den Themen gesunde und artgerechte Ernährung und Bewegung. Julia hat selbst lange mit ihrer Gesundheit gekämpft. So wurde ihr Interesse an gesunder Ernährung geweckt. Seither hat sie sich mit Low Carb und der Paleo-Ernährung Stück für Stück mehr Lebensqualität zurück erkämpft. Heute verhilft sie auch als Food-Coach und Personal Trainerin anderen zur Topform. Von Julia kannst Du Dich hier individuell beraten lassen.
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