Der Martinstag am 11. November (in Altbayern und Österreich auch Martini) ist der Gedenktag des heiligen Martin von Tours.

Das Datum ist von Martins Grablegung am 11. November 397 abgeleitet. Der Martinstag ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug und das Martinssingen. In Österreich, Südtirol und der Schweiz finden auch Martinsumzüge statt.Hier ziehen meist Kinder mit selbst gebastelten Laternen durch die Strassen. Viele Mythen ranken sich um den Ursprung dieser Tradition und so eindeutig geklärt scheint es bis Heute noch nicht zu sein.

Wie immer steht auch beim Kauf der Gans Qualität und Herkunft im Vordergrund. Unsere Gans haben wir bei Harbichs Weidebeef in Aderklaa bestellt, aufwachsen durfte sie aber am Grieshof der Biobetrieb der Familie Sallmannshofer. Weidehaltung und Zugang zu einen großen Teich ist hier selbstverständlich. Es zahlt sich IMMER aus etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und Tiere aus artgerechter Haltung zu kaufen. Durch die Weidehaltung wird die Fettsäurenzusammensetzung positiv beeinflusst und das Fleisch ist dadurch reich an Omega-3 Fettsäuren.

Das Martinigansl wir traditionell mit Rotkraut (oder Blaukraut) und Semmelknödeln serviert. Ich habe die Semmelknödel einfach durch gebratene Maroni ersetzt, aber auch Brat- oder Petersilkartoffeln passen sicherlich ausgezeichnet zur Gans.

Menge: 4-6 Personen

Zutaten

* 1 Biogans ca. 3,5kg
* Rotkraut (ich war faul und habe tiefgekühltes verwendet)
* 500g Maroni
* 2 mittelgroße Zwiebeln
* 3 Knoblauchzehen
* Butter
* Salz und Pfeffer
* 1 EL Gewürznelken
* 2cl Martini (rosso oder bianco)

so geht`s

Gansl

1. Gans Außen und Innen gut salzen
2. Zwiebel und Knoblauch schälen, vierteln und zusammen mit ein paar Stückchen Butter in die Gans hinein geben
3. Die Haut an ein paar Stellen mit einem scharfen Messer einschneiden und Butter unter die Haut schieben.
4. Auf ein tieferes Blech oder in eine große Auflaufform geben und bei 180 °C Umluft ca. 3 Stunden braten. Ich habe die Gans nach 2,5 Stunden herausgenommen, halbiert und dann noch für eine halbe Stunde im Rohr rundherum richtig knusprig werden lassen. 
5. Öfters kontrollieren und mit Bratensaft übergießen. Sollte die Gans zu dunkel werden kann man eine Alufolie darüber legen. So kann sie nicht verbrennen.

Maroni

1. Maroni kreuzweise einschneiden, in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. 
2. 20 Minuten quellen lassen.
3. Maroni abgießen, mit der eingeschnittenen Seite nach oben auf ein Blech legen und ca. 20 Minuten bei 200 °C braten. 
4. Noch im heißen Zustand schälen und bei Seite stellen. Kann man dann vor dem Servieren noch einmal kurz ins Rohr schieben.

Rotkraut

1. In diesem falle habe ich mir etwas Arbeit erspart und ein fertiges Rotkraut aus der Tiefkühlabteilung genommen. 
  Allerdings kann man auch das noch verfeinern.
2. Rotkraut auftauen und in einen Topf geben.
3. Martini und Gewürznelken dazu geben. 
4. Ist noch kein Apfel dabei so kann man noch einen kleinen Apfel hinein reiben.
5. Das Ganze kurz köcheln lassen und dann nur noch warmhalten.

Martini Gans mit Mangold, Rotkraut und Maroni

Ich wünsche einen guten Appetit

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Julia Tulipan ist Biologin (Mag.) und Personal Fitness and Health Trainer (Dipl.) und schreibt für verschiedene Online-Magazine und für ihr eigenes Blog paleolowcarb.de vor allem zu den Themen gesunde und artgerechte Ernährung und Bewegung. Julia hat selbst lange mit ihrer Gesundheit gekämpft. So wurde ihr Interesse an gesunder Ernährung geweckt. Seither hat sie sich mit Low Carb und der Paleo-Ernährung Stück für Stück mehr Lebensqualität zurück erkämpft. Heute verhilft sie auch als Food-Coach und Personal Trainerin anderen zur Topform. Von Julia kannst Du Dich hier individuell beraten lassen.
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