Wochenrückblich

 

Eine interessante neue Studie untersuch die Essgewohnheiten der Amerikaner seit 1965

Statistical review of US macronutrient consumption data, 1965–2011: Americans have been following dietary guidelines, coincident with the rise in obesity

  • Americans have been adhering to federal dietary guidelines for the past 40 y.
  • Fat consumption by US adults decreased from 45% to 34% between 1965 and 2011.
  • Carbohydrate consumption increased from 39% to 51% over this same period.
  • There is a high correlation between the change in diet and the rise of obesity.

Nina Teichholz (Autorin von Big Fat Surprise) hat hier als Editor mitgeholfen und die Studie in einem aktuellen Podcast erwähnt. Die Daten sind wieder aus den klassischen Beobachtungsstudien (NHANES) und eine Assoziation sagt natürlich nichts darüber aus, ob diese Änderungen Schuld daran sind. Auf jedenfall geht der Anstieg des Kohlenhydrat-Konsums und die Einschränkung des Fettkonsum mit der Fettleibigkeit einher. Und anders als viele Ernährungswissenschaftler und Ärzte muss man sagen: Die Leute halten sich an die Ernährungsvorschriften (und werden trotzdem dick).


Und weil wir gerade bei Studien und Statistiken sind, Richard David Feinman (Autor von The World Turned Upside Down: The Second Low-Carbohydrate Revolution) gibt uns einen Ausschnitt aus seinem Buch. Es geht um das relative Risko und wie sinnlos diese Angabe in Studien oft ist:

You are in Las Vegas. There are two black‑jack tables. The probability of winning at Table One is 1 in 100 hands, or 1 %. At Table Two, the probability of is 1 in 80 or about 1.27%. The ratio of the probabilities is 1.27/1.0 = 1.27

For the guy who is sitting at the black‑jack [for hours] things are going to be much better off at the second table. He will play hundreds of hands and the better odds ratio of 1.27 is likely to pay off. Suppose, however, that you [..] just go and play one hand for the fun of it.

Does it matter which table you play at? Obviously it doesn’t. The odds ratio doesn’t tell you anything useful because your chances of winning are pretty slim either way.

Fazit: Bei einem sehr kleinem absoluten Risiko (z.B: eine seltene Krebsart) macht auch eine große relative Risko-Reduktion von einem Drittel nicht viel aus, weil das grundsätzliche Risiko so oder so schon sehr klein ist. Mehr im Artikel hier.


 

 Robb Wolf hat eine tolle Info-Grafik auf seiner Webseite veröffentlicht:

Robb Wolf Infografik

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Leo Tulipan

Leo ist erst durch das Buch Good Calories, Bad Calories so richtig bewußt geworden, wie falsch die aktuellen Ernährungsempfehlungen sind. Dass er eine "gut formulierte" Low Carb Ernährung nun schon seit 2 Jahren erfolgreich umsetzen kann, verdankt er seiner Frau Julia sowie Dr. Phinney und Dr. Volek
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